Traverso nach J. H. Rottenburgh

Buchsbaumholz, Registerfuß, Stimmkork, handgeschmiedete Silberklappe
Stimmton
415 Hz / 400 Hz / 392 Hz
Zeitraum
um 1740
Repertoire
Hochbarock und ev. auch Galanter Stil Händel, Telemann, J.S.Bach, Franzosen / Balvet, Leclair, auch Hotteterre, Dieupart, Dornel etc geht gut, vor allem auch in tiefer Stimmung! Bach-Söhne Solosonaten und Kammermusik (z.B. Pariser Quartette!)
Besonderheiten
Durch die weite Mensur sind die Töne der unteren Oktave gut und stabil zu blasen, die Gabelgriffe sind kernig und haben eine gute Intonation. Daher sind die heiklen Tonarten wie c-moll ("Musikalisches Opfer") oder e-Dur sehr angenehm zu spielen. Die dunklen Farben veredeln den Klang. Sehr tragfähige Flöte, die sich auch im Orchester und in großen Räumen bewährt (Passionen, Oratorien, Kantaten), weil sie Dank ihres Obertonreichtums und des guten Baß-Fundaments immer durchdringt und klingt. Sie mischt sich gut mit Streichern, die nicht mehr durch leiseres Spiel auf die Traversflöte Rücksicht nehmen müssen. Kommt mit anderen Bläsern sehr gut durch (die Oboe ist in der Kammermusik oft zu laut - nicht mit dieser Flöte!)